Ausstellungen 2019


Lukasz Furs

Installation test

Sobald ein Bauer diejenige Reihe erreicht hat, die am weitesten von seinem Ursprungsfeld entfernt ist, muss er als Teil desselben Zuges gegen eine Dame, einen Turm, einen Läufer oder einen Springer der selben Farbe ausgetauscht werden. Die Auswahl des Spielers ist nicht auf bereits geschlagene Figuren beschränkt. Dieser Austausch eines Bauern für eine andere Figur wird "Um-wandlung" genannt, und die Wirkung der neuen Figur tritt sofort ein.



kroko - Jutta Konjer und Manfred Kroboth



STEPHAN HOFMANN, CARMEN OBERST, TILMANN KELLER

Delikatessen - PHOTOinSYNTHESE


Peter Boué und Claudia Stapelfeld

FACES TO GO

Zeichnungen

Peter Boué
Die Ausstellung FACES TO GO zeigt zunächst einmal – als erste Schnittstelle der Arbeiten von Peter Boué und Claudia Stapelfeld – menschliche Physiognomie. Ihr Ausdruck und die Situationen, in denen sich die abgebildeten Figuren befinden, wären mit „absurd“ oder „hintergründig“ noch nicht hinreichend bezeichnet:
Claudia Stapelfeld zeigt Blei- und Buntstiftzeichnungen sowie schwarz-weiße Tuschzeichnungen. Es geht ihr um das Thema Identität, wobei schon der flüchtige Eindruck eines besonderen Gesichtes, etwa in der U-Bahn oder über ein Illustriertenfoto der Auslöser für eine Bildidee werden kann. Nicht selten verfremdet sie den menschlichen Körper auf z.T. groteske Weise. Die gewählten Verfremdungen verstärken dabei bestehende Merkmale und die jeweilige Person findet sich häufig in einer absurd anmutenden Bildszenerie oder in skurrilen Figurenkonstellationen wieder, die an Bilder von nächtlichen Traumwelten erinnern.
An verborgene Welten mit der Nähe zu Filmstills lassen auch die Arbeiten von Peter Boué denken. In seinen seit zehn Jahren entstehenden, häufig sehr schwarzen Fettstiftzeichnungen tauchen neben den Landschaften und Stadtansichten immer wieder Figuren auf, deren Existenz als Menschen häufig als nicht gesichert erscheint. Sie erinnern in ihrem lemurenhaften Ausdruck an Zwischenwesen oder Zombies, wenn nicht ihre Gesichtszüge überhaupt schon durch Masken verdeckt sind. FACES TO GO meint bei den Arbeiten von Peter Boué eben auch das abwesende und verhüllte Gesicht



Thomas Hermsdorf

 

“Mustergültige Perspektiven”
Remember Venice II 

Vor längerer Zeit sprach mich vom Boden des Markusdoms in Venedig ein Muster der Cosmaten an. Die geometrischen Formen und die Möglichkeit der Farbvariation dieser alten Kunstform riefen geradezu danach im Computer zu neuem Leben erweckt zu werden.

Ich habe mich lange mit dem alten Muster beschäftigt und bin auch immer wieder darauf zurückgekommen. Die ausgestellten Objekte sind die jüngsten Produkte dieser Zuneigung. 
Die neuen Arbeiten sind allerdings fast ohne Computer entstanden.